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Die Politiker belügen uns über das wahre Ausmaß der Kriminalität, die Kriminellen selbst triumphieren, und dazwischen steht die Polizei
und muss machtlos zuschauen.

Hochkarätige Kriminelle können in Deutschland ungehindert agieren: Mörder laufen frei herum, Menschen-, Waffen- und Drogenhandel
nehmen ebenso zu wie Bandenkriege oder die Zahl der im großen Stil operierenden Wirtschaftskrimiinellen. Die Polizei hingegen kann
Kriminalität nicht mehr wirksam bekämpfen, sondern nur noch verwalten.
Dahinter steckt Absicht: Die Ohnmacht der Polizei ist politisch gewollt, so die These von Jürgen Roth.
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„Ein Buch mit Sprengstoff – das Buch ist Sprengstoff! Wenn nur 10 Prozent der Aussagen von Polizeibeamten, die Roth zitiert, stimmen, dann müsste dieses Buch auch die letzten Politiker und für die Polizei Verantwortlichen aufrütteln – es bleibt abzuwarten, wie die tatsächliche Reaktion ausfallen wird. Die organisierte Kriminalität hat die Politik in der Hand, die Politik die Polizeichefs auf Bundes- und Landesebene und die wiederum ihre Ermittler vor Ort – dies ist die Grundaussage des Buches, und wie wird von der ersten Seite an eindrucksvoll, konkret und sehr anschaulich für verschiedene Kriminalitätsbereiche belegt.“
Professor Thomas Feltes, Lehrstuhl für Kriminologie, Ruhr-Universität Bochum

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