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Wurde Viktor Juschtschenko, Präsident der Ukraine, vergiftet?
10 Thesen

1. Das was im Zusammenhang mit den Ursachen der schweren Erkrankung von Viktor Juschtschenko, insbesondere in westlichen Medien, im Winter 2004 berichtet wurde, ist ein bislang einzigartiger Vorgang der kollektiven Desinformation der Öffentlichkeit, allenfalls vergleichbar mit der Desinformation zur Begründung des Krieges gegen Saddam Hussein.

2. Alle westlichen Journalisten haben sich willenlos für politische Kampagnen (Vergiftung) einspannen lassen.

3. Bei einer ukrainischen Justiz, die bis zum heutigen Tag von objektiven rechtsstaatlichen Normen weit entfernt ist, wird es keine Klärung geben können, ob und wie Viktor Juschtschenko vergiftet wurde.

4. Die Behauptung, dass festzustellen sei, ob Dioxin in einem Labor (ob russisches oder ukrainisches) hergestellt wurde, um Juschtschenko zu vergiften, wird von keinem westlichen seriösen Wissenschaftler, selbst jenen die das Blut von Juschtschenko untersuchten, bestätigt. Es ist blanker Unsinn.





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5. Es ist nicht festzustellen, ob und wann das Blut mit Dioxin vergiftet wurde.

6. Es gibt widersprüchliche Angaben darüber ob und wie das Blut von Juschtschenko in das Amsterdamer Labor geschickt wurde.

7. Obwohl das endgültige Ergebnis der Labore, die Juschtschenkos Blut untersuchten nicht feststand, wurde in Wien von den Ärzten des Rudolfinerhauses erklärt, eine 1000fach erhöhte Dosis Dioxin sei im Blut von Juschtschenko festgestellt worden.

8. Amerikanische Labore, die sein Blut, sowie Haare und Nägel von ihm auf chemische und biologische Gifte untersuchten, stellten bereits im November 2004 keinerlei Vergiftung fest. Dieser Sachverhalt wurde der Öffentlichkeit bisher vorenthalten.

9. Viktor Juschtschenko weigert sich, neue Blutproben auf Dioxin untersuchen zu lassen, eine Grundvoraussetzung, um ihn überhaupt medizinisch adäquat zu behandeln.

10. Nur eine internationale und unabhängige Kommission kann prüfen, ob und wie Viktor Juschtschenko, der einstige Hoffnungsträger für demokratische Erneuerung in der Ukraine, vergiftet wurde.

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© Jürgen Roth, 2002-2003